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Regeln

Katzen


Wer mit Katzen zusammen lebt oder besser, wer
bei ihnen wohnen darf, sollte ein paar Regeln beachten, auf die auch in den genannten Büchern immer wieder hingewiesen wird.

Katzen sind keine Kinder, auch wenn sie sich oft so benehmen. Doch der Mensch, auch Dosenöffner oder Kloputzer genannt in Katzenkreisen, ist verantwortlich dafür, die Gefahren im Haushalt zu entschärfen, so wie es Eltern auch bei kleinen (Menschen)Kindern machen.

Heiße Speisen auf dem Herd riechen verlockend, auch für Katzen, aber sie können sich genauso daran verbrennen wie kleine Kinder.
Schimpfen Sie mit ihrer Katze, wenn sie auf den Herd klettern will, aber erst dann, wenn sie Ihr Schimpfen auch tatsächlich damit in Verbindung bringt.
Lassen Sie die Katze nicht unbeaufsichtigt, wenn die Gefahr besteht, dass sie sich an den Speisen verbrennen kann.

Offene Waschmaschinen sind schöne Katzenwohnungen.
Bevor Sie die Waschmaschinentür schließen und und den Waschgang starten, sollten Sie sicher sein, dass keine Katze darin sitzt.

Offene Fenster sind verlockend, der Ausflug auf das Fensterbrett macht auch
Ihrer Katze Spaß. Aber der Absturz kann die Katze schwer verletzen oder je nach Höhe des Hauses und der Bodenbeschaffenheit auch ihren Tod bedeuten. Lassen Sie es nicht auf den Versuch ankommen.
Auch wenn Katzen die Fähigkeit haben ihren Sturz zu steuern und auf den Pfoten zu landen, ist das keine Garantie für ihre Unversehrtheit.

An Balkone gehören Schutznetze, die es für wenig Geld in den Haustiershops oder den Tierabteilungen der Kaufhäuser gibt.

Menschenessen ist kein Katzenessen!
Auch Hundefutter ist für Katzen nicht geeignet, da es einige Inhaltsstoffe enthält, die nicht katzenverträglich sind, andererseits fehlen einige Bestandteile, die Katzen brauchen.
Auch wenn es niedlich aussieht, wie Ihre Katze bettelt, wenn Sie am Tisch sitzen und essen - geben Sie ihr nichts von Ihrem Essen. Wahrscheinlich schadet es der Katze nicht, wenn sie ein paar Happen von unserem "Futter" bekommt, aber Sie gewöhnen der Katze damit das Betteln an.

Wer Katzen bei sich beherbergen möchte und all die Freude genießen will, die Haustiere den Menschen bereiten, sollte auch bereit sein mit Kratzern in den Polstermöbeln zu leben. Trotz des schönen Kratzbaumes, den Sie gekauft haben, wird Ihre Katze immer mal wieder die Krallen in die Couch oder den Sessel bohren. Leben Sie damit - oder schaffen Sie sich keine Katze an.

Und noch etwas sei nicht verschwiegen - Tiere können krank werden, und je älter Katzen werden, desto anfälliger sind auch sie für verschiedene Krankheiten. Gehen Sie einmal jährlich zum Tierarzt und lassen Sie einen Gesundheitscheck bei Ihrer Katze machen.
Das bewahrt Sie (als Dosenöffner) und sie (also die Katze) vor bösen Überraschungen. Katzen sind nicht wehleidig und sehr wenig schmerzempfindlich, deshalb muss eine Krankheit auch schon sehr weit fortgeschritten sein, bis Sie als Katzenbesitzer am Verhalten der Katze die ersten Krankheitszeichen erkennen.
Dann kann es für eine erfolgreiche Behandlung bereits zu spät sein - und das wollen Sie sicher nicht.

Und zuletzt:
Wenn etwas passiert ist, schimpfen Sie nicht mit der Katze. Sie wird das nicht mehr in Verbindung mit einem Ereignis bringen, das bereits eine Weile zurückliegt.
Katzen sind keine kleinen Menschen, sie haben keine Menschenintelligenz - auch wenn wir alle das von
unserer Katze gerne glauben.


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