Katzen
Katzen
Die heimlichen Herrscher bei uns.
Katzen im Haus bereiten sehr viel Freude, sind dennoch selbständiger als Hunde (und Kinder sowieso), und können auch längere Zeit alleine bleiben, was durchaus wichtig ist, wenn man noch ein paar Jahre arbeiten muss.
Dass man ein paar Regeln kennen muss ist klar, siehe dazu die "allgemeine" Seite.
Felix war die "graue" Eminenz und der Chef der Bande, geboren 1994, litt seit 2005 an Diabetes, die sich leider nicht mehr ganz einfangen ließ. Als dann auch die Nieren versagten (bei älteren Katern leider nicht selten) und er auf die Insulingaben nicht mehr richtig ansprach, mussten wir ihn Ende 2007 - 13 Jahre alt - einschläfern lassen.
Wir haben mindestens so sehr gelitten wie er.
Jule war zwar die Dienstälteste (1993 geboren), kam aber mit der geballten Katerpower nicht klar. Erst bekam sie einen Kater als Gesellschaft (Felix), später einen zweiten (Pinkie), und dabei wäre sie so gerne mit ihren Menschen alleine geblieben.
Sie war eine typische Einzelkatze, was leider zu spät erkannt wurde - und was soll man dann mit den anderen beiden machen ?
Ja, so guckt ein wahrer Chef(kater)
Als wir im Jahr 2003 nach einer 14-tägigen Urlaubsreise zurückkamen, wurde sie krank und verstarb im August mit nur 10 Jahren, viel zu früh.
Wahrscheinlich hatte sie nicht verkraftet, dass "ihre" Menschen sie 2 Wochen mit den Katern alleine ließen (Natürlich wurden die Katzen versorgt, aber es war zumindest in der Nacht niemand zum Kuscheln da).
Pinkie war der Kraftprotz und Vielfraß, immer gut gelaunt und zu jedem Unsinn bereit.
Er war kein halbes Jahr alt, als er bei uns landete (Mitte 2000). Gemeinsam mit Felix die Katze jagen, am Türrahmen hoch springen bis ca. 1,80 m, mit dem Altkater bolzen (und diesen gewinnen lassen), das gehörte zu seinen Lieblingsbeschäftigungen.














Nach Felix Tod im Dezember 2007 gefiel es ihm bei uns nicht mehr so gut, sein bester Kumpel fehlte ihm sehr.
Mit nur 8 Jahren starb er im März 2008 nach einer tierärztlichen Behandlung mit Narkose, von der er sich nicht mehr erholte. Die genaue Ursache seines Todes steht nicht fest, aber die Trauer um Felix wird dazu beigetragen haben.
Sissi, die Prinzessin, die ihre Jungs gut im Griff hatte. 2003 holten wir sie - ca. 3 - 5 Jahre alt - aus dem Tierheim Herzberg (Elster) in die Familie, als Nachfolgerin von Jule. Und sie hatte einige Charaktereigenschaften von Jule, besonders wenn sie mit ihren Kulleraugen so treuherzig guckte (weil sie irgendetwas erbetteln wollte), dann wurde man an Jule erinnert. Sie setzte sich gut gegen die zwei großen Kater durch - kein Wunder, hatte sie doch auf einem Bauernhof mit etlichen anderen Katzen gelebt.
Doch nachdem im März 2008 auch ihr zweite Kumpel verstarb, war sie ständig auf der Suche nach Katzengesellschaft.
Deshalb entschlossen wir uns im Mai 2008, einen neuen Kater und Spielgefährten für Sissi ins
Haus zu holen:
Tiger, aus dem Tierheim Berlin, wieder eine graue Eminenz, trotz leichter Diabetes gleich selbstbewusst und neugierig, ohne jede Angst vor der neuen Umgebung und den neuen Menschen.
Bereits 14 Jahre alt, noch ein wenig verspielt und ziemlich fit. Anfangs zeigte er uns gleich, warum er den Namen Tiger bekommen hatte (Krallen und Zähne !), aber dann gewöhnte er sich schnell an die Spritze morgens und abends.
Nun hofften wir, ihm recht lange ein schönes Zuhause bieten zu können.
Im Mai 2009 wurde er dann doch krank, Zuckerwerte enorm gestiegen, der Appetit hat nachgelassen, er liegt apathisch in seiner Lieblingsecke. Insulindosis gesteigert, bereits zwei Infusionen vom Tierarzt, Spritzen für den Kreislauf, der fast zusammengebrochen ist......
10. Mai: Mehr tot als lebendig, letztes Futter am morgen, danach nur noch Milch und Wasser. Tierarzt macht uns noch Hoffnung, ich sitze bis nach 24.00 Uhr bei ihm und wir reden miteinander....
11. Mai: Die Laborwerte sind katastrophal, Diagnose Niereninsuffizienz (für Insider, Kreatininwert 10,8, Harnsäure 467)
Das ist das Todesurteil für den Kleinen, Menschen würden auf die Intensivstation kommen mit Dialyse usw., bei Katzen bedeutet es das Ende. Es wäre keine Lebensqualität mehr für den Kater, nur noch ein Dahinsiechen - damit versucht man sich dann als Katzenbesitzer zu trösten...
Nach Beratung mit dem Tierarzt entscheiden wir uns für das Einschläfern.
Machs gut kleiner Tiger - wir hoffen, du hattest bei uns noch ein schönes Jahr.
17. Mai 2009, also genau ein Jahr nachdem wir Tiger aus dem Tierheim geholt hatten, sind wir wieder dort.
Und im Katzenhaus werden wir von einem kleinen grauen Kerlchen "ausgesucht".
Keine Chance, den müssen wir mitnehmen.
Lucky, im Mai 2008 geboren, eigentlich mit dem eigenartigen Namen Carter am Vortag abgegeben, hat beschlossen, dass er nun bei uns wohnen will.
Ein aufgewecktes kleines Kerlchen, sehr lieb und brav, kommt als nächster ins Haus. Sissi guckt etwas merkwürdig, faucht mal kurz, um ihm zu zeigen, dass sie die Chefin ist - aber schon nach drei Tagen spielen beide fröhlich miteinander.
Ein Glücksgriff (für uns und für Sissi) und wieder eine Menge Leben im Haus. Der Jungkater spielt in der Morgen- und in der Abenddämmerung, und er kann sich prima alleine beschäftigen mit einer Plüschmaus, einem Gummiball, einem Überraschungsei - was eben zu finden ist.
Er scheint überhaupt der intelligenteste aller Kater zu sein, die wir bisher beherbergen durften.
Langsam lernen wir nun auch "seine" Sprache und beginnen zu verstehen, was er von uns will wenn er mit und "redet".
Und hier kann man einen der Liegeplätze beobachten, durch die Bewegungserkennung wird immer dann ein neues Bild hochgeladen, wenn sich im Bild etwas verändert.